Elon Musk ist eine der prägendsten Figuren der Gegenwart. Er treibt den technologischen Wandel als Unternehmer und auch als Visionär voran wie zur Zeit niemand Anderes.
Musk hat massgeblich dazu beigetragen, neue Industrien zu erschliessen, bestehende Branchen zu transformieren und die Vorstellungskraft vieler Menschen hinsichtlich der Zukunft der Menschheit anzuregen.
 
Um die Person Elon Musk besser zu verstehen, konzentrieren sich die folgenden Informationen vor allem auf seine bemerkenswerte, teils eigenartig anmutende Persönlichkeit.

Elon Musk wurde 1971 in Pretoria, Südafrika, geboren. Er ist der Sohn des Elektroingenieurs Errol Musk und der aus Kanada stammenden Model Maye Musk. Schon früh fiel er durch seine aussergewöhnliche Lernfähigkeit auf. In der Schule hatte er keinerlei Schwierigkeiten und machte rasch Fortschritte. Seine Mutter erkannte seine besonderen Fähigkeiten frühzeitig und suchte gezielt Schulen aus, die ihn fördern sollten. Bald wurde klar, dass Elon Musk Autist ist, wobei das Asperger-Syndrom, eine Form des Autismus, ihm im kognitiven Bereich zu besonderen Vorteilen verhalf. Viele Menschen mit Asperger haben in der Geschichte herausragende Leistungen vollbracht, oft mit eingeschränkten kommunikativen Fähigkeiten, aber dafür mit überragenden wissenschaftlichen Fähigkeiten. Bei Elon Musk stellt sich die Frage, ob Asperger für ihn eher eine Einschränkung oder eine aussergewöhnliche Gabe ist.

Der Psychologe Dr. Jordan B. Peterson beschreibt, dass Musk in der Lage ist, Ideen in seinem Kopf etwa fünfmal schneller zu verarbeiten als andere hochbegabte Menschen. Dass Elon Musk beim Sprechen gelegentlich ungeschickt wirkt, hängt mit dieser Form des Autismus zusammen.

Die wichtigsten Stationen in Musk’s Leben sind gut dokumentiert, daher hier nur eine kurze Zusammenfassung. Wer sich intensiver mit ihm befassen möchte, dem sei die Biografie Elon Musk von Walter Isaacson empfohlen.
Musk verdiente sein erstes Geld im Alter von 12 Jahren, als er ein Computer-Spiel namens „Blastar“ programmierte und den Quellcode für 500 Dollar an das Magazin PC and Office Technology verkaufte. Schon damals hegte er den Plan, nach Amerika auszuwandern. 1989 zog er mit seinem Bruder, dank der kanadischen Staatsbürgerschaft ihrer Mutter, nach Kanada. In Kingston, Ontario, begann er ein Betriebswirtschaftsstudium. 1992 konnte er, als Kanadier, sein Studium in den USA fortsetzen und schloss 1995 mit einem Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und Physik ab. Wie viele Genies empfand er die Fortsetzung seines Studiums als überflüssig, da er in der Lage war, fast jeden Stoff in kürzester Zeit zu verstehen und keine Lust hatte, weiteren Professoren zuzuhören. Ab 1994 arbeitete er als Software-Entwickler.

Stationen und Firmen von Elon Musk
• 1995: Gründung der ersten Firma „Global Link“, die ein Vorreiter im Bereich der kartenbasierten Online-Unternehmensverzeichnisse war.
• 1996: Umbenennung der Firma in „Zip2“.
• 1999: Verkauf von Zip2 an den Computerriesen Compaq für 307 Millionen Dollar. Musk erhielt 22 Millionen Dollar und wurde damit ein wohlhabender Mann.
• 1999: Gründung von X.com, einem der ersten internetbasierten Bezahldienste, der später als PayPal bekannt wurde.
• 2000: Fusion von X.com mit PayPal, das unter Musks Führung rasch wuchs und heute ein Marktführer im Bereich Online-Bezahldienste ist.
• 2002: Verkauf von PayPal an eBay für 1,5 Milliarden Dollar, wobei Musk 250 Millionen Dollar erhielt.
• 2002: Gründung von SpaceX mit einem Startkapital von 100 Millionen Dollar.
• 2003: Einstieg bei Tesla, das sich dank seiner Vision innerhalb von 20 Jahren zum wertvollsten Automobilhersteller der Welt entwickelte.
• 2016: Gründung von Neuralink, das an der Vernetzung des menschlichen Gehirns arbeitet und Menschen mit schweren Behinderungen neue Lebensqualität ermöglichen soll.
• 2022: Übernahme von Twitter, die anfangs stark kritisiert wurde, sich jedoch mit der Zeit als richtiger Schritt herausstellte.
• 2023: Gründung von „xAI“, ursprünglich als „TruthGPT“ angekündigt, mit dem Ziel, sich von „woken“ KI-Produkten wie ChatGPT und Google Gemini abzugrenzen.
• 2024: Inbetriebnahme von Colossus, dem grössten Supercomputer der Welt, durch xAI. In der Anfangsversion bestand Colossus aus 100.000 Nvidia-GPUs (Typ H100). Colossus wurde in nur 122 Tagen gebaut, schneller als jede Prognose. Er ist das leistungsstärkste Trainingssystem für Künstliche Intelligenz, das es je gab. Anschliessend wurde er in nur 92 Tagen auf 200.000 GPUs verdoppelt. Und dies ist erst der Anfang.
Colossus bildet die Basis die AI «GROK». 

Weitere Unternehmungen von Musk:
• 2013–2019: Hyperloop – ein Unternehmen für tunnelbasierte Transportsysteme.
• 2014: Ad Astra, eine Privatschule, zunächst für seine Söhne und später auch für SpaceX-Mitarbeiter.
• 2015–2018: Beteiligung an OpenAI.
• 2016: Gründung der Boring Company, die sich mit Tunnelbau beschäftigt.

Ist Elon Musk verrückt?
Elon Musk ist Autist und hat das Asperger-Syndrom. Seine vermeintliche „Verrücktheit“ liegt einerseits in seinen aussergewöhnlichen Fähigkeiten und andererseits in bestimmten Einschränkungen, insbesondere in Sprache und Bewegung, welche mit dem Asperger-Syndrom bzw. Autismus in Verbindung stehen. Auch seine, nur zum Teil sichtbaren, Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion sind eine direkte Folge davon. Musk äussert sich offen und ehrlich zu nahezu allem – im Gegensatz zu vielen anderen wirkt er dabei stets authentisch. Ob er sich jedoch tatsächlich zu allem äussern sollte, ist eine berechtigte Frage. Manche seiner Aussagen mögen unkonventionell sein, doch er setzt seine Worte in die Tat um – wenn auch nicht immer zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt.
Er ist jemand, der genau weiss, was er tut. Mit seinen aussergewöhnlichen kognitiven Fähigkeiten zählt er zweifellos zu den intelligentesten Menschen unserer Zeit.

Terrence Thomas Kevin O’Leary, auch bekannt als Mr. Wonderful, ist ein kanadischer Unternehmer,
Investor und Autor. Er sagt über die Persönlichkeiten Stece Jobbs und Elon Musk folgendes: